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Naturdärme

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EG-Zulassungsnummer: DE-NI 11075-EG


Unter dieser EG-Zulassungsnummer wird Ihnen die hygienische und bearbeitungstechnische Qualität unserer Produkte gewährleistet.

Genusstauglichkeitskennzeichen ...

... ist die amtliche Bezeichnung für ein EU-einheitliches Symbol, das auf amtlich geprüfte Schlachtkörper gestempelt wird.

Die darin enthaltene Betriebsnummer wurde bis Ende 2005 als Veterinärkontrollnummer bezeichnet. Seit 1. Januar 2006 heißt diese Betriebsnummer Zulassungsnummer. Seit 1. Januar 2006 existiert neben dem Begriff Genusstauglichkeitskennzeichen auch der Begriff des Identitätskennzeichens.

Das Identitätskennzeichen wird von Lebensmittelunternehmern auf sonstigen tierischen Erzeugnissen bzw. deren Verpackungen angebracht.

Der Begriff Genusstauglichkeitskennzeichen wird z.T. fälschlicherweise auch für das auf Verpackungen angebrachte Identitätskennzeichen verwendet.


In Deutschland

werden Genusstauglichkeits- und Identitätskennzeichen von den jeweiligen Zulassungsbehörden der Bundesländer nach einer Prüfung der Voraussetzungen vergeben (Zulassung nach EU-Hygienerecht).

Das Kennzeichen besagt, dass der Betrieb, welcher das Produkt zuletzt behandelt bzw. verpackt hat, nach EU-weiten Hygienestandards arbeitet und entsprechend überwacht wird.

Man findet es auf der Verpackung sämtlicher Lebensmittel tierischer Herkunft (Milchprodukte, Fleischerzeugnisse, Fisch- und Weichtierprodukte, Eiprodukte), wo es EU-weit durch die europäische Verordnung (EG) Nr. 853/2004[1][2] vorgeschrieben ist.

Hingewiesen wird auf das Kennzeichen oft mit "abgefüllt von:", "abgepackt von:" oder "mindestens haltbar bis:". Nur die in Einzelhandelsbetrieben hergestellten oder weiterbearbeiteten tierischen Lebensmittel (z.B. in Metzgereien, Supermärkten, Gastronomie, Großküchen) und direkt von dort an Endverbraucher abgegeben oder ausgeliefert werden, sind von der Kennzeichnungspflicht und die Betriebe von der Zulassungspflicht ausgenommen.

Eine weitere Ausnahme von der Kennzeichnungspflicht besteht für frische Eier, die nach Marktrecht gekennzeichnet werden.


Diese Kennzeichnung ...

... ist nicht primär für den Endverbraucher, sondern die Überwachungsbehörden und Handelspartner gedacht. Aus dem Kennzeichen sind nur Rückschlüsse auf den Herstellungsbetrieb möglich, nicht aber etwa auf die Herkunft der Rohstoffe. Sie sind lediglich dann möglich, wenn eine geografische Herkunftsbezeichnung verwendet wurde. So muss bspw. "irische Butter" in Irland hergestellt sein, auch wenn die Endverpackung in Deutschland vorgenommen wurde.

Mit der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Lebensmittelhygiene (AVV LmH) vom 12. September 2007 wurde für Deutschland die Zulassungsnummer für alle verschiedenen Betriebsarten neu und einheitlich geregelt.

Sie besteht aus einem Kürzel für das Bundesland und einer 5-stelligen Ziffer, z. B. „BW 12345“. Bei der eigentlichen Kennzeichnung wird dieser Zulassungsnummer das Kürzel des Mitgliedstaates voran (1. Zeile) und die jeweilige landessprachliche Abkürzung für die Europäische Gemeinschaft (EG) hintenangestellt (3. Zeile). Diese drei Zeilen werden von einer Ellipse umrandet.


Quelle: Wikipedia

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